Sonntag, 31. Januar 2010

Zwei Mal "R"

Die Ringelsocken sind schon seit einiger Zeit fertig, und wie das so ist, finde ich heute endlich die ausreichende Zeit sie Euch hier vorzustellen.
Ringelsocken:
Wolle: Schachenmayr nomotta Extra 100 % Schurwolle (50 g = 125 m) in den Farben Silberblau und Beige.
Nadeln: 4 er Nadelspiel
Verbrauch: ca. 85 g
Waschbar bei 30 °C Wollprogramm

Anleitung:
60 M auf Nadelspiel aufnehmen und Schaft gerippt wie folgt: 3 re, 2 li, 3 re, 2 li etc. stricken.
Die Socken werden zweifarbig gestreift gestrickt, dazu alle 10 R die Farbe wechseln. Der Schaft wird 35 R lang gestrickt.
Ferse: wie gewohnt stricken, dazu Kontrastfarbe nutzen.
Fuß: Den Fuß habe ich 45 R lang gestrickt. Die Fußlänge ist jedoch erfahrungsgemäß individuell zu ermessen.
Zehenabschluss: Farbe entsprechend dem Farbwechsel wählen. Für den großen Onkel jede zweite Reihe 2 M abnehmen; für den kleinen Onkel jede Reihe 2 M abnehmen. So passen die Socken dann für links und rechts. Damit die Socken nicht zu spitz werden, die letzten 3 R jeweils 3 M zusammenstricken.

Ich habe die Socken absichtlich sehr breit gestrickt, da ich sie über andere Socken drüber tragen möchte. Soll der Fuß schmaler als der Schaft sein, kann nach der Ferse eine angemessene Zahl M abgenommen werden.

Vergangene Woche habe diesen Teddy wiedergefunden: Das ist Rex gekleidet in einer Kreation aus feinstem goldgelben Polyacryl mit aufwändiger Buchstabenapplikation. Ich glaube das ist sogar mein erster selbstgestrickter Pullover überhaupt. Ich kann mich nicht mehr erinnern, wie alt ich damals war. Des Weiteren konnte sich mir nicht mehr erschließen, warum ich den Pulli so verdammt kompliziert gestrickt habe. Es ist Raglan, keine Frage. Aber warum sind da soviele Nähte dabei? Aber Teddy Rex scheint die Naht-Frage recht schnuppe zu sein. Wie Ihr seht, trägt er den Pullover mit Stolz. Und das ist es schließlich was zählt.

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