Mittwoch, 21. April 2010

Verstrickte Dienstagsfrage 16/2010

Was strickt ihr am Liebsten?
Ändert sich eure Vorliebe von Zeit zu Zeit, oder habt ihr absolute Strick-Favoriten, wie z.B. Socken oder so?
Wovon ist es abhängig, was ihr gerne strickt?
Gibt es Zeiten, in denen ihr überhaupt nicht strickt, und warum?
Frage vom Wollschaf

Am allerliebsten stricke ich Pullover und Cardigans. Aber deshalb stricke ich die nicht ausschließlich. Ich stricke alles gleichermaßen oft. Aber Cardigans machen mir wohl am meisten Spaß, da ich sie am liebsten trage.

Zur Zeit bin ich Strickfaul, die Sonne lockt mich ständig raus - ich kann zur Zeit nicht stille sitzen. Aber ich will meinen Eulenpulli wieder vorkramen.

Samstag, 10. April 2010

Katzenbett

Groß angekündigt - endlich fertig.

Hier der Strickvorgang in Bildern. Gearbeitet wurde das Katzenbett wieder nach der Anleitung des Kitty-Pi. Schön einfach - und doch musste ich 2 x räufeln. Ohne wär' ja auch langweilig.

Alles beginnt mit neun Maschen. Ich habe dazu ein 4,5 mm Nadelspiel mit vier Nadeln verwendet.
Nachdem die erste Runde geschlossen ist, wird nach jeder gestrickten Masche eine zugenommen. So vervielfältigt sich die Maschenanzahl auf 18 M.
Nach weiteren vier Reihen werden erneut nach jeder Masche weitere dazu genommen.
Wenig später habe ich auf eine Rundstricknadel gewechselt, da mit jeder gestrickten Runde der Radius des Katzenbettes zunimmt. Die Rundstricknadel hat eine 6 mm Stärke.
Zwischendurch habe ich öfter Maß genommen, um wenigstens minimal die Größe des Katzenbettes beeinflussen zu können. Laut Wollhersteller soll die Wolle nach dem Filzen 30 % eingelaufen sein. Nach meiner Erfahrung stimmt das nicht. Das vorige Katzenbett musste ich zweimal filzen, damit der gewünschte Effekt und die erwartete Größe einigermaßen übereinstimmten. Aber es ist eben Wolle, da muss man auch Geduld beweisen können.

37 cm reichten jedenfalls meiner Meinung nach lange nicht aus.
Nachdem der Boden des Katzenbettes fertig war, habe ich einen zweifarbigen Rand angestrickt. Den musste ich jedoch zweimal aufräufeln und neu stricken, da es irgendwie nicht gepasst hat. Mal waren die Streifen viel zu dünne, dann doch zu dick. Jetzt passt die Streifenbreite und - Anzahl gut ins Bild.
Fertig zum Filzen. Bei nächster Gelegenheit wandert das gute Stück in die Waschmasch. Dann muss es noch trocken geblockt werden und endlich gibt es noch ein Bild vom fertigen Werk.

Man darf wie immer gespannt bleiben.

Mittwoch, 7. April 2010

Raglanpulloverchen, Mützchen und Söckchen

Ganz schön viel "chen" auf ein Mal. Wie versprochen folgen die Bilder zu den ganzen kleinen gestrickten Sachen.

1. Raglanpulloverchen "Creme de la Creme"

Auf diesem Bild ist der Pullover noch nicht ganz fertig: Die Knöpfe fehlten noch und einige Fäden mussten damals noch vernäht werden. Ich habe Druckknöpfe angenäht, damit sieht der Pullover auch weiterhin so schön leicht aus - große Knöpfe fand ich unpassend. Zu öffnen ist der Pullover vorn entlang der Raglannähte mit jeweils zwei kurzen Knopfleisten.

Wolle: "Creme de la Creme" von Coats & Clark, 100 % Baumwolle in den Farben: weiß und sunshine ombre (gelb-weiß-meliert).
Nadeln: 2,75 mm Rundstricknadel für den Körper, 3 mm Nadelspiel für die Ärmel.
Verbrauch: knapp 3 Knäule (2 weiß, 1 sunshine ombre) á 56,7 g (insgesamt ca. 160 g).
Wäsche: 30 °C maschinenwaschbar.

2. Babymützchen und Söckchen

Das Mützchen habe ich wie eine Sockenferse gestrickt, damit es am Hinterkopf keine drückenden Nähte gibt. Es war sehr leicht zu stricken und ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.
Die Söckchen sind unheimlich klein geworden - wohl gerade groß genug für ein Neugeborenes. Ich hoffe sie halten das Kleine gut warm.

Wolle: "Aunt Lydia's Bamboo Crochet Thread" von Coats & Clark, 100 % Bamboo, weiß.
Nadeln: 2 mm Jackennadeln (Mütze), 2,5 mm Nadelspiel (Socken).
Verbrauch: insgesamt kaum mehr als 25 g
Wäsche: maschinenwaschbar bei 30 °C



Montag, 5. April 2010

Ostergrüße

Liebe Leser,

ich hoffe Ihr hattet ein erholsames Osterwochenende!
Ich fand dieses Wochenende war der perfekte Start in den Frühling. Bei der Sonne konnte man wenigstens auch alles gut sehen und finden.

Was habt ihr denn schönes gefunden? Und was habt Ihr versteckt?